Au revoir – ächt im Bärnbiet, wo der neue König herrscht?

Das war `s, ein sommerliches Eidgenössisches schenkt der Schweiz für die kommenden drei Jahre einen neuen König: Glarner Matthias aus Meiringen.

Wie sangen doch gestern beim Einmarsch in die Arena de la Broye die Berner Schwinger? „Bärnbiet, oh mi Heimat, schöner chas gar niene si.“ Ja, und diese Heimat hat ab heute erneut einen König, der wahrlich stolz auf die Krone sein darf, aber auch darauf , dass er Berner ist, wie es die Fortsetzung der Liedstrophe ausdrückt. Ein Jahrzehnt trennt ihn vom jüngeren, 21-jährigen Schlussganggegner Orlik Armon. Der durchtrainierte Glarner ist neues Vorbild der Jugend, die Lehren seines Elternhauses können als Beispiel stehen: „Ihr müsst nicht, ihr dürft, aber wenn, dann macht ihr es richtig!“ Und siehe da, wie weise von ihm, sich den Ratschlag zu verinnerlichen und zu befolgen. Sieben gewonnene Gänge und lediglich einen gestellten Gang an einem Eidgenössischen als Leistungsausweis vorweisen zu können, ist grossartig. Félicitations! Viel Genugtuung und vorwiegend positive Erfahrungen als Gekrönter, der begehrt und bestürmt sein wird. Möge sich der erzieherische Tipp auch jetzt, wo Matthias das Zepter schwingt, nachhaltig durchsetzen.

Anita Biedert – Vogt
Medienverantwortliche BLKSV

Präsidentin Schwingklub Muttenz