Veteranen Reise der BL Schwinger-Veteranenvereinigung

Donnerstag 24. August 2017 07.00 Uhr in Muttenz Matthias Schütz, unser Obmann und Säckelmeister begrüsste die ersten Busbesteiger. Nach weiteren 3 Einsteigestationen war der Bus gefüllt mit 45 Veteranen und einigen deren Frauen, die uns begleiteten. Der einstündige Kaffehalt mit Gipfeli bei der Glasi in Hergiswil, auf der Terasse des Restaurant Adler, der einzigen noch aktiv betriebenen Glashütte der Schweiz, nutzen einige um die Ausstellungen der nun 200 jährigen Glasi anzusehen. Man stöberte durch die verschiedenen Läden und fand etwas, was man wohl verpackt in den Bus nahm.

Um 10.00 Uhr gings dann weiter, über den Brünigpass, hinter einem Bauer mit Traktor, 40 er Tempo. Da konnten wir während der Fahrt das Stadion, den erweiterten Betonbau des Brünigschwingets erspähen.

Weiter über Brienz ging es dann hinauf zur Axalp, Urs der Busfahrer hatte alles im Griff. Mittagshalt beim Rest. Bellevue. Schöne Aussichten auf div. Bergketten, bei schönem Wetter. Der Salat und die feinen Schweinsschnitzel mit Nudeln und Gemüse boten was für den Magen. Mit dem Dessert, Caramelköpfli mit Rahm wurde der zwei einhalb stündige Halt auf der Axalp abgerundet. Die Axalp und die Gemeinde Brienz wurde uns vom Gemeinderats-Präsident Peter Zumbrunn ausführlich vorgestellt. Manch einer gönnte sich ein kurzes Bad an der Sonne, doch oh weh, von überall tauchten Wolken auf und umhüllten die Bergspitzen, Zeit unsere Reise fortzusetzen. 14.30 Uhr Abfahrt von der Axalp  Richtung Interlaken. Auf der Höhenmatte angekommen regnete es dann auch ordentlich, so dass die Regenschirme und Regenmäntel auch noch zum Einsatz kamen.

Auf dem Festplatz, wo noch Zivilschützer und Armeeangehörige die letzten Details zurechtrückten, wurde an den verschiedenen Zelten noch Vorbereitungen gemacht, Waren angeliefert, geschmückt etc. Herzlich empfangen und begrüsst wurden wir von Guido Wittwer. Er führte uns zum prächtigen Gabentempel des Unspunnen -Schwinget. Der Gabenchef Hanspeter Wenger begrüsste uns und weite uns in seine Arbeit ein. So hat er mit seiner Sekretärin, Garage Wenger Interlaken, seit 2 Jahren die Gaben gesammelt. Durch seinen grossen Bekannten- und Geschäftskreis sei es eigentlich einfach gegangen. So kamen für die 120 Teilnehmer eine Summe von mehr als 400’000 SFr zusammen, Gaben- und Geldspenden von der schwingfreundlichen Umgebung. So kann jeder Athlet eine Gabe von mind. SFr 1000.- mit nach Hause nehmen. Er meinte auch, dass die Spitzenschwinger ja 4-5 Mal in der Woche trainieren und dass andere Sportler im Vergleich viel mehr verdienen.

Das Festgelände ist bald bereit, die Zuschauer zu empfangen. Man hat die Erfahrungen vom letzten Fest, im Jahre 2011 einfliessen lassen. Arena mit Tribünen mit 16’000 Sitz-Plätzen, grössere Festhütte, 4’000 Plätze, div. Nebenhütten in verschiedenen Grössen, das Zelt bewirtschaftet die Ehrengäste, mehr Verpflegungsstände etc. Die Besucher können sich auf ein grandioses Fest freuen, mit den besten 120 Schwingern des Landes.

16.50 Uhr zurück im Bus ging es dann auf die Heimreise, über Thun, Bern mit Staus zurück ins Baselbiet, wo dann die Aussteigorte der Zeitpunkt kam die Veteranen und ihre Frauen zu verabschieden.

Es war ein toller Tag mit vielen Gesprächen übers Unspunnen Fest, die Schwingerei und über Gott und die Welt. Man freut sich bereits auf den Ausflug mit den Schwingerkameraden, im nächsten Jahr. Ein grosser Dank gebührt Matthias Schütz für die tadellose Organisation. Bravo.

Raymond Stalder