Für einmal musste der Osterhase die Ostervorbereitungen ohne die Baselbieter Aktivschwinger in Angriff nehmen. Diese trafen sich am Vormittag in der Schwinghalle des Schwingklubs Solothurn und Umgebung für einen ersten Trainingstag. Rund 20 Aktive folgten der Einladung und kamen in den „Genuss“ von zwei intensiven Trainingseinheiten. Aber auch die Erholung und das Teambuilding blieben nicht auf der Strecke.

Pünktlich um 10.00 Uhr begann die erste Trainingssequenz im Kurzholz. Auf ein intensives Einlaufen, folgte ein 90-minutiges Schwingtraining. Unterbrochen wurde das Training nur kurz. Die Baselbieter-Fahne, welche das Team ans ESAF 2022 begleiten wird, wurde in einem ersten Entwicklungsschritt mit den Unterschriften der Anwesenden versehen. So wurde dieses Symbol der Verbundenheit und unseres Zieles noch bedeutender.

Gestärkt mit einem einfachen aber vorzüglichen Mittagessen, erfolgte um 13.45 Uhr die zweite Schwinglektion. Zu diesem gesellten sich 8 Solothurner Schwinger hinzu, was die Intensität und Effektivität des Trainings nochmals anhob und daher eine Bereicherung darstellte. Die Baselbieter Schwinger mussten sich keinesfalls vor den Solothurner-Spitzenschwingern wie z.B. Stalder Remo, Kropf Marcel oder Blatter Lorenz verstecken. Dennoch waren alle Aktivschwinger froh, als das Training gegen 15.30 beendet wurde und die Regeneration in den Vordergrund rückte.

Nach einem erholenden Aufenthalt im Hallen- und Wellness-Bad in Zuchwil, kehrten die Aktiven ein letztes Mal in die Schwinghalle zurück, um nach einem stärkenden Nachtessen die Heimfahrt ins Baselbiet anzutreten.

Besonders erfreulich war, dass auch verletzte oder angeschlagene Schwinger das Training besuchten. Dies entweder, um selbständig zwei Krafttrainings zu absolvieren oder das Training und die Team-Kameraden im Sägemehl z.B. als Kampfrichter zu unterstützen. Dies wurde nicht nur vom Leiter-Team sehr geschätzt. Es zeigt auch klar, dass ein Wille und eine Verbundenheit vorhanden ist, die Ziele gemeinsam zu erreichen. Der Geist stimmt.

Das Fazit dieses Tages fiel dann auch relativ schnell und unkompliziert aus. Einziger Wermutstropfen war, dass nicht von allen Schwingklubs Aktivschwinger anwesend waren. Jene die kamen, profitierten aber auf mehreren Ebenen von diesem Tag. Auch für das Techniker-Team war es in vielen Belangen ein sehr aufschlussreicher Anlass. Daher war es auch ein Tag, welcher in ähnlicher Form unbedingt wiederholt werden muss – und auch wird!

An dieser Stelle danke ich ganz herzliche Huber Cedi für die Unterstützung und Mitorganisation des Tages, dem SK Solothurn & Umgebung, dass wir die hervorragende Infrastruktur benützen konnten und insbesondere Blatter Lorenz für Organisation sowie Margrit und Max Trachsel  für die hervorragende Verköstigung!

Bericht & Fotos: Matthias Graber, technischer Leiter Aktivschwinger