Der Sieger am Unspunnen-Schwinget in Interlaken heisst Christian Stucki

A.RoVo/Das Unspunnen Schwingfest, findet nur alle 6 Jahre in Interlaken statt. Keine Kränze werden verteilt unter den 120 Schwinger aus 5 Teilverbänden. Nur die Besten der Besten treten an diesem Schwingfest mit eidgenössischem Charakter an. Es zählt lediglich der Sieg. Und dieser ging vor 15‘800 Zuschauern mit 5 gewonnenen Gängen und einem gestellten Gang an den Berner Eidgenossen Christian Stucki.
Er gewinnt im Schlussgang gegen seinen Verbandskollegen Curdin Orlik in der 15. Minute mit überdrücken am Boden und kann sich so als Unspunnensieger 2017 feiern lassen.
Unter dem Motto «Für Mi, Für Eus, Für d’Nordwestschwiiz» traten die 14 NWSV Schwinger am Unspunnen an. Zehn Aargauer, zwei Solothurner und je ein Baselstädter und Baselländer bildeten das NWSV Team. Die Mischung von animierten Eidgenossen und jungen Wilden bildeten ein starkes Team. Mit einem Maskottchen in Form eines mit dem Motto beschrifteten Steines, passend zum Unspunnen-Stein, zeigten die Bösen spannenden und faszinierenden Sport. Die Kraft und Stärke, die Geschwindigkeit und Technik liessen sicherlich einige Zuschauer in den Bann ziehen.
Das NWSV Team konnten über den Tag hinweg nicht ganz die Leistungen abrufen, die sie wollten. Der Glanzpunkt setzte vor allem der junge Eidgenosse Nick Alpiger aus Staufen. Am Morgen stellte er zu Beginn den Eidgenossen Philipp Reusser. Doch folgten anschliessend drei Siege gegen Marco Reichmuth und Marco Iseli sowie René Suppiger der ebenfalls ein Eidgenosse ist. Im fünften Gang stellte Alpiger nochmals den Berner Eidgenossen Bernhard Kämpf. Im sechsten Gang legte er nochmals zu und gewann gegen den ISAF Sieger 2017 und Eidgenosse Marcel Mathis aus Büren NW. So klassierte er sich mit 56.75 Punkten im hervorragenden 5a Schlussrang. Der Eidgenosse Patrick Räbmatter aus Uerkheim zeigte ebenfalls eine gute Leistung. Er startete zwar mit einem verlorenen Gang gegen Fabian Kindlimann und auch gegen Samir Leuppi verlor er im vierten Gang, konnte aber mit vier gewonnenen Gängen gegen Sandro Schlegel, Michael Müller, dem Eidgenossen Tobias Krähenbühl und ebenfalls Eidgenossen Andreas Ulrich, als Sieger den Platz verlassen. Er klassierte sich mit ebenfalls 56.75 Punkten im 5e Schlussrang. So hörten die fachkundigen Unspunnen Zuschauer das bekannte Yabadabadu von Räbi im ganzen Stadion. Zu erwähnen ist auch Tobias Widmer aus Oberentfelden. Er beendete mit drei gewonnen, zwei gestellten und einem verlorenen Gang den 10a Schlussrang mit 55.50 Punkten.
Die jungen Wilden durften mit vielen positiven Erfahrungen nach Hause fahren. Dies wird Ihnen auf Hinblick ESAF 2019 in Zug sicherlich zugutekommen.
Auszug Rangliste Unspunnen 2017: 1. Christian Stucki 58.75 P, 2 Joel Wicki Sörenberg 58.25 P.,3a Curdin Orlik Kandersteg und 3b Ruedi Roschi Oey 57.25 P. Ferner 5a Nick Alpiger Staufen, 5e Patrick Räbmatter Uerkheim 56.75 P,10a Tobias Widmer Oberentfelden 10g Stephan Studinger Dänikon 55.50 P

 

Text: Astrid Rohner-Vogt
Fotos: August Köpfli